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Werthers Haupttorschützin wird von Meli, Mera und Ali gestopptBevor wir in den Spielbericht eintauchen bemühen wir die Statistik: Am Sonntag stand der 4. Spieltag in der Oberliga an und mit der JSG Werther/Borgholzhausen empfingen wir eine Mannschaft, die uns sowohl entfernungstechnisch als auch tabellarisch dicht auf den Fersen war. Werther verlor bis dahin nur gegen den amtierenden Westfalenmeiser TSV Minden-Nord und gewann das letzte Spiel eindrucksvoll mit 29:15 gegen die HSG Blomberg-Lippe. Mit Luisa Wentrup spielt zudem eine Ausnahmespielerin bei Werther, die in 3 Spielen 33 Tore erzielte. Um es auf den Punkt zu bringen: Unsere Antennen waren auf „!Warning!“ justiert.

Ob es daran lag, dass wir hochkonzentriert in dieses Spiel gingen oder daran, dass wir mit einer bis dato etwas unüblichen Aufstellung begannen, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Aber bereits nach 7 Minuten führten wir mit 7:3 und allein die Tatsache, dass an diesen 7 Toren 4 Spielerinnen beteiligt waren, zeigt, dass wir unsere individuellen Stärken in Szene setzten. Nach diesem Anfangsorkan erholte sich der Gegner und hielt das Spiel bis zur 14 Minute offen, indem er auf 9:7 verkürzte. Unsere Abwehr bekam bis dahin Luisa nicht in den Griff, die sich immer wieder durch ihre individuelle Stärke behaupten konnte und zu diesem Zeitpunkt 4 ihrer insgesamt 9 Tore warf.

Schön freigespielt - Anna am KreisStarkes Duo zwischen den Pfosten - Ronja und KiraAbwehr ist harte Arbeit - Toni in Schwierigkeiten

Nachdem wir dann unser Angriffsspiel und die Abwehr etwas umstellten, erhöhten wir das Tempo und durch einen 4:0 Lauf setzten wir uns vorentscheidend auf 13:7 ab. Jetzt kamen auch unsere Torhüterinnen besser zur Geltung, die vorher immer mal wieder „im Stich gelassen“ wurden, und waren der gewohnt sichere Rückhalt. Mit diesem Vorsprung im Rücken gelangen uns immer wieder einfache Tore, so dass wir zur Halbzeit bereits mit 22:10 in Führung lagen.

In der zweiten Hälfte ließen wir keine Ergebniskosmetik mehr zu und konnten immer wieder spielerische Akzente setzen. Gerade das Zusammenspiel der Halben mit der Mittelposition und dem Kreis war an diesem Tag auf den Punkt, so dass wir über die Zwischenstände 23:12 (30 Minuten) und 28:15 (40 Minute) zum Endstand von 36:19 einnetzten. Ein besonderes Lob geht auch an die Torwarte, die uns immer wieder den Rücken stärkten, indem sie viele gute Würfe parierten.

Am kommenden Sonntag, 08.10., empfangen wir die Spitzenmannschaft der JSG NSM-Nettelstedt, die bisher auch nur ein Spiel aus den Händen gegeben hat. Mit einem Sieg könnten wir unserem Ziel, auch die Rückrunde in der Oberliga zu bestreiten, einen gewaltigen Schritt näher kommen. Kommt daher bitte vorbei und unterstützt uns!