„Ein kleines Loeffnungsschritteicht am Ende des Tunnels“, was für ein schöner erlösender Satz für jeden Sportler. Doch die Situation ist mit Vorsicht zu genießen. Seit dem 8. März steht fest, es wird einen langsamen Wiedereinstieg in den Breitensport geben. Um einen sicheren Einstieg zu gewährleisten hat das Land einen Stufenplan entwickelt. Die Hoffnung ist groß, dass bald alle wieder zum Ball greifen dürfen.

Auch wir wollen schnell und sicher wieder zum Trainings- und Spielbetrieb zurückkehren und haben uns entschieden von den momentanen Möglichkeiten Gebrauch zu machen. Allerdings darf man in einem ersten Schritt nur draußen trainieren. Hierfür wurde das Hygienekonzept für den Trainingsbetrieb angepasst und ab heute machen unsere E- bis C-Jugendlichen den Anfang und starten mit den ersten Outdoor-Trainingseinheiten des Jahres.

„Damit sind die ersten zehn Kinder- und Jugendteams wieder am Start.“, berichtet Jugendwart Dirk Rabeneick. „Eigentlich hatten wir mit 13 Teams kalkuliert, aber wir mussten dem Lockdown Tribut zollen.“, so Rabeneick weiter. „Konkret hat uns der Lockdown drei zweite Mannschaften im D- und C-Jugendbereich gekostete. Ob wir alle Mannschaften aus der E-Jugend wie geplant melden können, ist noch nicht sicher. Dafür müssen wir zunächst abwarten, ob alle Kids den Weg zurück in die Hallen finden werden.“.  

Bund und Länder haben sich auf fünf Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie geeinigt. Die Länder sollen Lockerungen der geltenden Corona-Maßnahmen teils in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehen umsetzen können. Die Stadt Bielefeld hätte lt. § 16 Abs. 3 der CoronaschutzVO NRW die Möglichkeit, darüber hinaus gehende Lockerungen beim Land zu beantragen, wenn der Inzidenzwert weiterhin kleiner 50 ist.  Für den Handel wurde von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

„Wir haben die Hoffnung, dass wir im vierten Öffnungsschritt, ab dem 22. März mit allen Teams wieder in die Hallen dürfen und der Inzidenzwert dann weiterhin unter 50 liegt,“, so hofft Rabeneick. „Dieser Öffnungsschritt sieht übrigens auch vor, dass wir mit tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttests arbeiten müssen, sollte der Wert dann zwischen 50 und unter 100 liegen. Das kann meines Erachtens so nicht funktionieren, da sehe ich noch zu viele Fragezeichen bei der Verfügbarkeit dieser Tests, den damit verbundenen Kosten und der geforderten Tagesaktualität.“

Nichts desto trotz wünschen wir den Teams, die sich ab heute dem Outdoor-Training stellen, Durchhaltevermögen, angenehmere Wetterbedingungen und vor allem viel Spaß!