Am Sonntag spielten wir zu ungewohnter Uhrzeit gegen Union Halle. Der Gegner hatte um Spielverlegung gebeten, um seine „Doppelspielrecht-Spieler“ einsetzen zu können, die zuvor in der Oberliga bei Werther-Borgholzhausen an den Ball gefasst hatten. Somit war bereits im Vorfeld klar, dass uns ein „schwerer Brocken“ erwartete. Tatsächlich waren auch die genannten Spieler des Gegners kaum zu stoppen: der Kreisläufer (am Ende 11 Treffer) war selbst uns Trainern körperlich überlegen und der Torwart glänzte mit guten Paraden. So liefen wir in der 1. Halbzeit durchgängig einem 3-4-Tore Rückstand hinterher.
In Halbzeit 2 profitierten wir anfangs von einer Pause, die der gegnerische Trainer seinen „Stars“ verordnete und kämpften uns mit einem 4:0-Lauf auf ein Unentschieden heran. Nachdem uns nach 35 Spielminuten dann wieder die Riesen des Gegners gegenüber standen, lies die Truppe aber nicht nach, glaubte an sich und zeigte Kampfgeist und Charakter. Eine Umstellung in der Abwehr („Doppelung“ des Kreisläufers, zudem deutlich offensiver um die Paß-Strecke zum Kreis zu vergrößern) reduzierte dann auch merklich die Gefahr vom gegnerischen Kreisläufer.
Vorne verwandelten wir nun sicher unsere Chancen, nachdem die Torwurf-Quote zuvor „ausbaufähig“ war.
Da uns unser „Shooter“ Fiete fehlte, sind Maxi und Nick aus der D1 in die Bresche gesprungen und haben, ebenso wie Mannschaftskamerad Joshi im Tor, einen erheblichen Anteil am Sieg. So blieb Nick auch vom 7-Meter-Punkt eiskalt und verwandelte alle seine 3 Versuche.
An dieser Stelle könnte man zu jedem der Spieler ein positives Statement abgeben – stellvertretend sei hier nur Melvin genannt, der auf ungewohnter Rechtsaußen- Position ein gutes Spiel in Angriff und vor Allem in der Abwehr zeigte.
Nach einer spannenden, wenn nicht gar dramatischen, Schlussphase konnten wir somit die Punkte in Jöllenbeck behalten. Endstand 35:33
Torschützen: Ackermann (8/3), Mardmöller (6), Berger (5), Raddatz (4), Calvente-Grote, Fiedler, Kruck (je 3), Seiler (2), Atito (1)
