wC-Jugend Oberliga 
10. Januar 2026, 14:00
wC1-Jugend
45 : 24
HZ: 24 : 13
Sporthalle Realschule 1
Zuschauerzahl: 45
wC1-Jugend

Spielbericht

Unser Team setzte ein weiteres Ausrufezeichen und hat die HSG Rietberg-Mastholte mit 45:24 (24:13) klar in die Schranken gewiesen. Nach dem hohen Sieg vom letzten Wochenende gegen Steinhagen hatte man sich auf deutlich mehr Gegenwehr beim heutigen Gegner eingestellt – und genau die gab es anfangs auch. Wir gingen zwar schnell mit 2:0 (1. Minute) in Führung, aber Rietberg-Mastholte blieb dran, glich zum 3:3 (5. Minute) aus und war beim 7:6 (9. Minute) voll auf Schlagdistanz. Dass wir uns in dieser Phase sogar einen vergebenen Siebenmeter (3:32) und eine frühe Zeitstrafe gegen Greta Bruning (1:32) leisten konnten, ohne die Kontrolle zu verlieren, passt zum Eindruck der letzten Wochen: Durch die letzten beiden Siege hat der TuS 97 deutlich an Selbstbewußtsein gewonnen.

Der Knackpunkt kam dann kurz nach dem 7:6: Unsere Auszeit war offensichtlich der Startschuss für die stärkste Phase der ersten Hälfte. Die Mädels setzten die trainierten Abläufe zunehmend sicher um – und das schlug sich sofort im Spielstand nieder. Aus dem knappen 7:6 machten wir innerhalb weniger Minuten ein 13:7 (14. Minute) und zogen weiter konsequent davon. Bis zur 20. Minute stand es bereits 20:11, und selbst die Auszeit der Gäste bei 21:33 änderte nichts an der Richtung: Wir antworteten direkt und gingen mit einem souveränen 24:13 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb unser Team im selben Modus: konzentriert, zielstrebig und mit breiter Torgefahr. In den ersten sieben Minuten der zweiten Hälfte bauten wir den Vorsprung weiter aus – von 24:13 auf 32:17. Bezeichnend: Während Rietberg-Mastholte in dieser Phase sogar einen Siebenmeter liegen ließ, ließen wir uns auch von unserem zweiten vergebenen Siebenmeter nicht beirren.

Die Schlussphase war dann das passende Bild zu einem sehr reifen Auftritt: Nach unserer zweiten Auszeit bei 39:43 (36:20) zogen die Mädels noch einmal an und machten aus dem Spiel ein echtes Statement bis zum 45:24-Endstand. Auffällig war dabei die Verteilung der Verantwortung: Mit jeweils 9 Treffern gingen Lilli und Greta voran, dahinter setzte Neele mit 7 Toren das nächste Ausrufezeichen – und insgesamt trugen sich viele Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Genau das ist es, was gerade so viel Spaß macht: Die trainierten Abläufe klappen zunehmend sicher, das Selbstbewusstsein ist spürbar – und am Ende steht wieder ein deutlicher Sieg gegen einen Gegner, der sich sportlich für diese Liga qualifiziert hat.