Buxtehuder SV

Zur Vereinswebsite
  • Gegründet 1862

Vereinsgeschichte

Der Buxtehuder SV hat seine Wurzeln im Jahr 1862, als der MTV zu Buxtehude gegründet wurde. Nach mehreren Fusionen und Umbenennungen (1912 Gründung BSK, 1914 Fusion mit MTV-Fußballabteilung, 1919 Umbenennung in SVgg Buxtehude-Altkloster, 1935 Fusion zum VfL Buxtehude 1862) wurde der Verein 1945 von der britischen Militärregierung aufgelöst.

Am 24. November 1945 erfolgte die Neugründung als Buxtehuder SV. Eine erste Erwähnung von Handball-Aktivitäten findet sich in alten Vereinschroniken aus dem Jahre 1920. Der Durchbruch im Frauenhandball kam 1987/88 mit der Verpflichtung von Svetlana Kitic, der ersten „Welthandballerin“, die eine Handball-Begeisterung nach Buxtehude brachte, die bis heute anhält.

Unter Trainer Hans Dornbusch (damals 50 Jahre alt) stieg der BSV fünfmal auf – bis in die 1. Bundesliga 1989. Die meisten Spielerinnen stammten aus Buxtehude und der Region. Seit der Saison 1989/90 spielt die Frauenmannschaft ununterbrochen in der ersten Handball-Bundesliga – der BSV ist damit ein absoluter „Dino“ der Liga und belegt Platz 3 in der ewigen Bundesliga-Tabelle.

Vereinsphilosophie

Der BSV steht für Leidenschaft, Teamgeist und kontinuierliche Spitzenleistung im Frauenhandball. Die Philosophie basiert auf:

  • Kontinuität: Seit über 35 Jahren ununterbrochen in der Bundesliga
  • Regionale Verwurzelung: Enge Bindung zur Stadt Buxtehude und der Region
  • Nachwuchsförderung: Aufbau von Talenten aus der eigenen Jugend
  • Familienverein: Integration von Familien und Fans ins Vereinsleben
  • Sportliches Erbe bewahren: Hans Dornbuschs Erbe wird bis heute bewahrt und weiterentwickelt

Sportliche Erfolge und Meilensteine

  • 1920: Erste Erwähnung von Handball im Verein
  • 1987/88: Verpflichtung von Svetlana Kitic – Beginn der Handball-Ära
  • 1989: Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga der Frauen
  • 1989–heute: Ununterbrochene Zugehörigkeit zur Bundesliga (über 35 Jahre)
  • 1994: Gewinn des Euro-City-Cup (Vorläufer des EHF Challenge Cup)
  • 2002: Finale Challenge Cup (Niederlage gegen Universitatea Deva, Rumänien)
  • 2003: Deutsche Vizemeisterschaft
  • 2010: Gewinn des Challenge Cup (Sieg gegen Frisch Auf Göppingen 40:28 auswärts, 28:26 heim)
  • 2011: Deutsche Vizemeisterschaft (Niederlage im Finale gegen Thüringer HC nur aufgrund der Auswärtstorregel: H 29:34, A 28:23)
  • 2012: Deutsche Vizemeisterschaft
  • 2015: Gewinn des DHB-Pokals (erstes Final Four in der Sporthalle Hamburg)
  • 2015: Deutsche Vizemeisterschaft
  • 2017: Gewinn des DHB-Pokals (als krasser Außenseiter gegen ungeschlagenen Meister Bietigheim)
  • Platz 3: Ewige Bundesliga-Tabelle
  • Regelmäßig über 1.000 Zuschauer: 750 Dauerkarten – Rekord für die Liga

Spielstätten

Schulzentrum Nord (Handball):

  • Hauptspielstätte der Bundesliga-Mannschaft
  • Kapazität: Regelmäßig über 1.000 Zuschauer
  • 750 Dauerkarten (Ligarekord)

Kleine Sporthalle Halepaghenschule:

  • Für Judo und Kickboxen sowie Jugendtraining

Head-to-Head gegen Buxtehuder SV

  • 4 Spiele
  • 1 Siege
  • 0 Remis
  • 3 Niederlagen

Spiele