Frankfurter Handballclub

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  • Gegründet 1994

Vereinsgeschichte

Der Frankfurter Handball Club wurde 1994 als reiner Frauenhandball-Club gegründet und entstand aus der Fusion der damals erstklassigen Handballabteilung des BFV Frankfurt (Oder) und der damals zweitklassigen Handballabteilung des SV Blau-Weiß Frankfurt (Oder).

Die Wurzeln reichen zurück bis 1951 zum SV Volkspolizei Vorwärts Leipzig, der 1953 nach Berlin und 1969 als ASK Vorwärts nach Frankfurt (Oder) verlegt wurde. Als ASK Vorwärts Berlin nahm die Sektion Handball zunächst nur im Männerbereich teil und konnte im Feldhandball vier DDR-Meistertitel und im Hallenhandball einen DDR-Meistertitel erringen.

Nach dem Wechsel nach Frankfurt (Oder) gewann die Männermannschaft noch drei DDR-Meistertitel und 1975 den Europapokal der Landesmeister. Die ab 1972 kontinuierlich aufgebaute Frauenmannschaft gehörte in den 1980er Jahren zu den stärksten Mannschaften im DDR-Frauenhandball mit sechs DDR-Meistertiteln. In der Saison 1989/90 gewann sie den IHF-Pokal.

Nach der Wiedervereinigung wurde der ASK Vorwärts 1991 aufgelöst, Frankfurt trat als BFV Frankfurt der Handball-Bundesliga bei. 1994 erfolgte die Fusion zum FHC. Der Verein spielte bis 2013 in der 1. Bundesliga, bevor finanzielle Schwierigkeiten am 2. Juli 2013 zur Insolvenz führten und der Verein in der 3. Liga neu startete.

Vereinsphilosophie

Der FHC ist ein reiner Frauenhandball-Verein mit Fokus auf:

  • Tradition und Geschichte: Bewahrung der erfolgreichen DDR-Handball-Tradition
  • Nachwuchsförderung: Sechs Juniorenteams in allen Altersklassen
  • Frauenhandball im Fokus: Konzentration auf die Entwicklung weiblicher Talente
  • Regionale Verankerung: Enge Verbindung zur Stadt Frankfurt (Oder)

Sportliche Erfolge und Meilensteine

DDR-Ära (als ASK Vorwärts Frankfurt/Oder):

  • 1982, 1983, 1985, 1986, 1987, 1990: DDR-Meisterschaft Frauen (6 Titel)
  • 1981, 1982, 1984, 1986, 1990: DDR-Pokal Frauen (5 Titel)
  • 1985, 1990: EHF Cup (2 Titel)
  • 1989/90: IHF-Pokal

Bundesrepublik-Ära (ab 1991/94):

  • 1997: Challenge Cup (ehemals Euro-City-Cup)
  • 2003: DHB-Pokal
  • 2004: Deutsche Meisterschaft
  • 2011: 6. Platz Bundesliga, Qualifikation für EHF Cup
  • 1994–2013: Bundesliga-Zugehörigkeit
  • 2013: Insolvenz und Neustart in der 3. Liga

Spielstätten

Brandenburg-Halle:

  • Adresse: Frankfurt (Oder), Brandenburg
  • Kapazität: 2.500 Zuschauer
  • Heimspielstätte der ersten Mannschaft

Head-to-Head gegen Frankfurter Handballclub

  • 4 Spiele
  • 3 Siege
  • 0 Remis
  • 1 Niederlagen

Spiele