Wenn manHygienekonzept den Begriff Corona-Gruppe hört, mag man zunächst an eine Herzsport-Gruppe denken. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der vier Säulen unserer Handballabteilung, die das Thema Corona-Infektionsschutz besetz hat. Namentlich sind das Heiko Nossek und Stephan Sonneborn (Kinderhandball), Frank Brennecke (Frauenhandball), Eric Husemann (Männerhandball) und Dirk Rabeneick (Jugendhandball). 

Nach der erfolgreichen Einführung eines Hygienekonzeptes für den Start des Trainingsbetriebs im Mai, hat sich diese Gruppe in den vergangenen Wochen intensiv mit der Erstellung eines Hygienekonzeptes für den Handballspielbetrieb vor Zuschauern beschäftigt. Dieses Konzept wurde am gestrigen Samstag den 71 Corona-Helfern vorgestellt, welche in den nächsten Wochen und Monaten für die Umsetzung des Konzeptes in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck sorgen werden.

Das Corona-Team erfuhr eine nicht geahnte Resonanz als am Samstagmittag 71 Corona-Helfer für eine halbstündige Einweisung in das Thema vor der Sporthalle der Realschule erschienen. Und das waren längst nicht alle Helfer, die sich im Vorfeld gemeldet hatten. Die Helfer der 14 Teams unterhalb der C-Jugenden erhalten ihre Einweisung demnächst in der Sporthalle der Hauptschule Jöllenbeck, wo diese überwiegend ihre Heimspiele austragen werden.

Zusammengefasst listen wir hier einmal die wichtigsten Punkte auf, die für Zuschauer und Gäste relevant sind:

  • Die Daten aller Hallenbesucher, seien es Spieler oder Zuschauer, müssen erfasst werden. Hierfür liegen in der Eingangshalle entsprechende Papierbögen aus. Gerne können diese bereits vorab ausgefüllt mitgebracht werden um vor Ort Zeit zu sparen und Warteschlangen zu vermeiden. Hier gibt es Blanco-Exemplare für die Zuschauerregistrierung und Gästemannschaften können diesen Vordruck Registrierung der Gastmannschaft  verwenden.
  • Nach Betreten des Haupteingangs ist ein Mund-Nase-Schutz (MNS) zu tragen. Dieser darf nur auf dem Sitzplatz abgenommen werden. Wird der Sitzplatz verlassen, besteht erneut die Pflicht den MNS zu benutzen.
  • Für die Zuschauer in der Sporthalle gilt eine Sitzplatzpflicht. Alle Zuschauer sind gehalten unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen auf der Tribüne Platz zu nehmen.
  • Hier dürfen bei Anwendung der einfachen Rückverfolgbarkeitsbsstimmungen maximal zwei Personen oder mehrere Personen einer Haushaltsgemeinschaft/Familie zusammen sitzen. Für alle anderen gilt die Pflicht den Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.
  • Unmittelbar nach dem Abpfiff eines jeden Spiels ist die Halle von den Zuschauern zu verlassen. Für den Besuch anschließend stattfindender Spiele ist eine erneute Registrierung notwendig. Auch hierfür können bereits vorausgefüllte Erfassungsbögen mitgebracht werden.
  • In den Fällen, in denen das Timeout geöffnet ist, werden nur Getränke in Flaschen und keine Speisen verkauft.
  • Das Spielfeld darf nicht von Zuschauern oder Kindern, etc. betreten werden.

Das Hygienekonzept wird, angepasst auf die jeweils geltenden Corona-Verordnungen, fortgeschrieben und kann HygienekonzeptHIER  jederzeit in der aktuell geltenden Fassung eingesehen werden.

„Wir haben in den letzten Wochen bereits einige Sporthallen besucht und wissen, dass Hygienekonzepte oft das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben wurden. Deshalb haben wir von vornherein großen Wert auf den Aspekt der Verbindlichkeit bei der Erstellung unseres Konzeptes gelegt.“, erläutert Dirk Rabeneick, Mitglied der Corona-Arbeitsgruppe. „Jedes Team, welches vor Publikum spielen möchte, muss für die Dauer ihres Heimspiels namentlich zwei Personen benennen, die darauf achten, dass die im Konzept definierten Regelungen auch eingehalten werden. Der Testlauf am vergangenen Samstag, an dem drei Vorbereitungsspiele vor Zuschauern gespielt wurden, verlief sehr positiv. Es wurde aber auch deutlich, dass bei dem ein oder anderen Ablauf noch Verbesserungspotenziale vorhanden sind.“

Wir bedanken uns bei der Adler-Apotheke Jöllenbeck und den „Freunden und Förderern des Jugendhandballs in Jöllenbeck“ (FFJ). Sowohl Eike Sonneborn, Inhaberin der Adler-Apotheke, als auch der FFJ haben jeweils einen vierstelligen Betrag für die Beschaffung von Hebelspendern und Desinfektionsmitteln gespendet. Zudem hat uns die Firma Gresförder Lasertechnik GmbH sehr schöne massive Edelstahlständer für die Hebelspender gebaut und gestiftet. Herzlichen Dank!